Digitalisierung auf der Baustelle

 

Während moderne Tools und Prozesse sämtliche Bereiche unseres Lebens rasant verändern, macht die Digitalisierung auch vor der Baustelle nicht halt. Obwohl sie hier langsamer vonstattengeht, ist sie dennoch spürbar. Während die Unternehmen Stein, Stahl und Beton noch analog bearbeiten, werden digitale Daten bei der Planung und Verwaltung zunehmend wichtiger. Große und öffentliche Projekte zur Infrastruktur setzen mittlerweile digitale Anwendungen wie das Building Information Modeling verbindlich voraus. In diesem Zug nimmt auch die Bedeutung von Unternehmen für Datenrettung weiter zu. Denn trotz aller Maßnahmen zur Sicherheit kann es dennoch vorkommen, dass Daten verloren gehen.

Digitalisierung: Eine Chance für das Baugewerbe

Welche Entwicklungen die Digitalisierung mit sich bringt, ist unklar. Während der digitale Fortschritt zahlreiche Aufgaben und Prozesse vereinfacht, weckt er große Ängste unter den Beschäftigten. Denn es ist abzusehen, dass die Automatisierung zahlreiche Arbeitsplätze kostet. Ein Ansatzpunkt: Die Menschen mitnehmen, anstatt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen. Als kreative Mitgestalter zeigen sich die Mitarbeitenden deutlich interessierter und kooperativer gegenüber den neuen Prozessen. Für den Erfolg ist es deshalb maßgeblich, dass nicht nur die Führungsebene die anstehenden Neuerungen gutheißt.

Die Integration moderner Prozesse ist dabei unausweichlich. Bezahlbarer Wohnraum ist noch immer nicht in ausreichender Menge verfügbar. Besonders in Ballungszentren sind steigende Preise zu beobachten, wodurch Menschen mit einem niedrigen Einkommen in die Außenbezirke umsiedeln müssen. Allerdings mangelt es auch hier an Wohnraum. Und mit der aktuellen Arbeits- und Verfahrensweise hat die Baubranche keine Chance, diesen Bedarf zu decken. Hier triumphiert die Digitalisierung, denn die Arbeits- und Verfahrensabläufe werden einfacher. Das heißt: Unternehmen, die ihre Digitalisierung vorantreiben, sehen sich mehr Chancen als Risiken gegenüber.

Die Anforderungen an die Branche wachsen

Um künftig wettbewerbsfähig zu bleiben, ist der Schritt hin zur Digitalisierung unausweichlich. Auch wenn sie auf den ersten Blick eine Bedrohung darstellt, liegt in ihr ein ungeahntes Potenzial. Um den Fortschritt voranzutreiben, werden zunehmend günstige Förderkredite angeboten. Wer in diesen Prozess investiert, wird bereits mittelfristig davon profitieren – denn digitalisierte Prozesse sparen teure Arbeitszeit ein. Allerdings gilt: Die Besonderheiten der Baubranche müssen beachtet werden. Deshalb sieht die Baustellen-Digitalisierung ein wenig anders aus als in anderen Branchen.

Welche Prozesse digitalisiert werden müssen, lässt sich nur mit einer kontinuierlichen Analyse und Evaluation bestimmen. Beispielsweise gilt es, die Auslastung unterschiedlicher Geschäftsbereiche zu hinterfragen. Dazu ist ein klassisches Monitoring der eigenen Server Daten notwendig – eine Aufgabe, die sich an einen technischen Dienstleister vergeben lässt. Auch wichtig: Das Kundenverhalten und die Effektivität der Mitarbeiter. Solche Daten lassen sich problemlos über Apps oder mobile Erfassungsgeräte sammeln und auswerten. Durch die regelmäßige Evaluierung werden die einzelnen Prozesse endlich transparent und das Unternehmen kann sie gezielt steuern.

Die Digitalisierung ist kein Ersatz für die Unternehmenskultur

Obwohl die Digitalisierung zahlreiche Prozesse sichtbar macht und vereinfacht, ersetzt sie äußere Faktoren nicht. Dazu zählt die Entwicklung der Unternehmenskultur wie auch der organisierte Dialog mit den Mitarbeitern. Dieses sogenannte Change Management ist komplex und nimmt viel Zeit in Anspruch. Langfristig betrachtet ist es jedoch fruchtbar und nicht zu umgehen.

Eins ist bereits jetzt offensichtlich: Die Digitalisierung wird die Baubranche komplett verändern. Nicht nur die Prozesse und Strukturen, sondern auch die Denk- und Sichtweisen. Den Anfang machen dabei die analogen und digitalen Strukturen des Bauunternehmens. Die zahlreichen Änderungen wirken auf den ersten Blick radikal. Genau das ist der Grund, der die Umstellung für viele Unternehmen erschwert. Denn digitale Daten lassen sich nicht länger in der Hand halten. Sie liegen irgendwo auf einem Server – und auf diesen haben die Betroffenen keinen Einfluss.

Sicherheit bietet in diesem Fall ein Unternehmen für Datenrettung. Idealerweise setzt man dabei auf einen lokalen Anbieter, der im Ernstfall schnell reagieren kann. Solche Unternehmen unterstützen ihre Kunden nicht nur bei der Datenrettung, sondern auch dabei, einem möglichen Datenverlust vorzubeugen. Das stärkt das Vertrauen in die digitalen Prozesse und fördert die Akzeptanz. Zusätzlich werden erste Einsparungen hinsichtlich der Kosten und der aufgewendeten Zeit schnell ersichtlich. So lassen sich die Motivation und das Engagement in diesem Bereich stetig vorantreiben..

Innovationen zahlen sich aus – auch in der Baubranche

Während manche Branchen sich schnell und unkompliziert in neue technische Bereiche vorwagen, ist das im Baugeschäft schlicht nicht möglich. Technische Neuerungen müssen sich in das komplexe Gesamtgefüge der Unternehmen und der vorherrschenden Prozesse eingliedern. Erst dann lassen sie sich integrieren. Anschließend stellen sie für das Unternehmen und den Kunden einen sichtbaren Mehrwert dar.

Die Etablierung eigener Standards ist in diesem Bereich schwierig. Obwohl sie die Zusammenarbeit fördern und die Verluste entlang der Wertschöpfungskette minieren, fehlt die Zeit. Denn Unternehmen und Planungsbüros sind mit ihren laufenden Projekten ausgelastet. Eine mangelnde Dokumentation der vorherrschenden Standards, falls es solche gibt, erschwert es, neue Technologien und Verfahrensweisen einzusetzen. Das gilt jedoch nicht nur für die Baubranche, sondern stellt auch den Mittelstand regelmäßig vor große Herausforderungen. Wer diese Herausforderungen dennoch meistert, legt eine wichtige Grundlage für das zukünftige Wachstum.

Digitalisierte Prozesse erhöhen Qualität und Sicherheit

Viele digitale Prozesse entwickeln sich rasant weiter. Dabei erhöhen sie einerseits die Effizienz, andererseits die Sicherheit. Außerdem können sie dabei helfen, Kosten einzusparen. Einen wichtigen Fortschritt in diesem Bereich stellt das maschinelle Lernen dar. Denn die sich selbst programmierenden und erweiternden Computersysteme sind längst in der Gegenwart angekommen. Während sie lernen, setzen sie auf statistische Methoden, mit denen sie ihre Daten auswerten und daraus wichtige Schlüsse ziehen. Anders als Menschen können sie wiederkehrende Muster schnell und zuverlässig erkennen. Die daraus gewonnenen Kenntnisse lassen sich anschließend als Grundlage für neue Ansätze und Vorgehensweisen verwenden.

In unzähligen Bereichen fehlt außerdem die Transparenz selbst unter den Projektbeteiligten. Unternehmen, die auf KI setzen, können auf zahlreiche Methoden zur Datenanalyse zurückgreifen. Diese schaffen Transparenz und ermöglichen eine vorausschauende Planung und Durchführung anstehender Aufgaben. Zusätzliche Daten, zum Beispiel aktuelle Wetterdaten oder Liefertermine, können sie in ihre Berechnung mit einbeziehen. Das trägt auch zur Sicherheit auf der Baustelle bei, die noch immer als einer der gefährlichsten Arbeitsplätze gilt. Wichtig dabei ist: Die Künstliche Intelligenz liefert Analysen und unterstützt bei den zu treffenden Entscheidungen – die finale Entscheidung liegt auch weiterhin im Unternehmen.

Digitalisierung der Baubranche: Die Frage ist nicht “ob”, sondern “wie”

Die Frage, ob man überhaupt digitalisieren sollte, hat sich längst erübrigt. Trotz der mitunter hohen Investitionen lässt sich der Prozess nicht aufhalten. Dabei hat sie zahlreiche Vorteile für die Baubranche zu bieten. Nicht zuletzt, dass mühsame manuelle Arbeiten nun auf Knopfdruck erledigt sind. Die daraus gewonnene Zeit spart Geld und schafft Raum für neue Ideen. Denn während bisher die Zeit dazu fehlte, neue Projekte anzugehen, ist diese nun vorhanden. Dieser Gewinn ist in der Planung, den Abläufen und der Sicherheit auf der Baustelle deutlich spürbar. Einmal richtig integriert, wird dieser Gewinn letztlich zu zahlreichen spannenden Innovationen beitragen.